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Grundausbildung

Jugendliche welche Verkehrskadetten werden wollen durchlaufen als erstes die Grundausbildung. Dort lernen sie die interessante Tätigkeit als Verkehrskadett kennen und eignen sich dabei die nötigen Kompetenzen an um ihre Aufgabe sicher und fachkundig zu erfüllen.

Die Grundausbildung findet im Winterhalbjahr statt und umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Die Theorie wird während einem Wochenende vermittelt und danach noch einmal vertieft und repetiert. Anschliessend erfolgt die praktische Ausbildung auf diversen Kreuzungen.

Hier finden Sie die Daten der Grundausbildung 2011/2012.

Die Bereiche der Grundausbildung

Verkehrstheorie

In der Verkehrstheorie werden die Grundsätze des Verkehrs, Strassenverkehrsgesetz und Signalisation, behandelt. Diese Komponenten sollen den Verkehrskadetten den alltäglichen Umgang in unserem Verein erleichtern, in dem sie eine theoretische Basis haben, auf die praktisch gut aufgebaut werden kann. Ein allgemeines, fundiertes Verständnis für den Verkehr und dessen Teilnehmer ist für die Tätigkeit als Verkehrskadett unumgänglich, die Theorie ist der erste Pfeiler dazu.

Verkehrsregelung

In unseren theoretischen Lektionen werden die Zeichen und ihre Anwendung erklärt und begründet. Alle Anwärter dürfen zuerst auf dem Trockenen üben. Dies hat zum Zweck, dass sie sich mit den Zeichen vertraut machen und diese dann gekonnt auf der Strasse anwenden können. Danach wird zunächst auf kleineren Kreuzung mit wenig Verkehrsaufkommen geübt bevor die Schwierigkeit kontinuierlich gesteigert wird. Den Abschluss der Ausbildung bildet das Winken im Stadtverkehr.

Parkplatzorganisation

Das Organisieren eines Parkplatzes wird so ziemlich von jedem Anwärter zu einer der leichtesten Aufgaben gezählt. Bis er es zum ersten Mal gemacht hat! Meisten steht uns ein grosser Kiesplatz oder eine Wiese zur Verfügung. Es ist darauf zu achten, dass die Parkreihen gerade sind und parallel zu einander verlaufen. Zudem sollten nie mehr als zwei Autos hintereinander parkieren. Dies alles sind Sachen, die zwar logisch klingen, aber im Trubel leicht übersehen werden können. Tatsache ist, Parkeinweisung ohne vorgegebene Parkfelder ist gar nicht so einfach und erfordert ein gewisses Mass an Erfahrung. Gelehrt wird dies anfänglich theoretisch, dann auf dem eigenen Parkplatz auch noch in kleinen praktischen Übungen, sodass jeder Verkehrskadett, eventuell unter Mithilfe eines Kaders, einen Parkplatz selbständig füllen kann.

Signalisation

Das Thema der Signalisation beschäftigt sich mit unserem vereinseigenem Signalisationsmaterial. Dabei geht es um den optimalen Einsatz von Signalisationsmaterial, so dass mit möglichst wenig Material eine sinnvolle Beschilderung errichtet werden kann. Vermittelt werden das Absperren von Strassen, das Erstellen einer neuen Fahrspur, das Beschildern einer Umleitung und eines Parkplatzes. Daneben geht es auch um den richtigen Umgang mit dem Signalisationsmaterial.

Funken

Unser Verein verfügt über eigene Funkgeräte. Zudem ist jeder VK-Bus mit einer fest montierten Funkstation ausgerüstet. Damit auch der Funkverkehr in geordneten Bahnen verläuft, braucht es gewisse Richtlinien. Diese werden zuerst gelernt und dann anhand von verschiedenen Übungen vertieft und repetiert. Der gekonnte Umgang mit dem Funkgerät ist für den Verkehrskadett von äusserster Wichtigkeit, da er oft nur über das Funkgerät kommunizieren wird.

Unfallhilfe

Da sich die Verkehrskadetten vorwiegend im Strassenverkehr bewegen, kann es durchaus vorkommen, dass sie im Laufe ihrer Tätigkeit an einen Verkehrsunfall geraten. Dann gilt es zu wissen, was zu tun ist. Die Verkehrskadetten lernen, wie die Unfallstelle abzusichern ist, wie und wer zu alarmieren ist und wie man ein Unfallprotokoll ausfüllt. Ein Jahr nach der Grundausbildung findet zudem ein Nothelferkurs statt.
Europaeisches Unfallprotokoll

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