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Vom Olympia-Sportler zum Mordermittler

In unserem Verein gibt es viel zu tun, und nicht jede Arbeit wird bezahlt. Wer sich freiwillig in einem Amt engagiert, sei es in der Aufgebotsstelle, im Ausbildungskomitee oder anderweitig, darf sich einmal im Jahr mit den vielen anderen Freiwilligen am Leitungsweekend verwöhnen lassen. Dieses Jahr zog es uns via Luzern ins Bernbiet, wo wir uns als Sportler und Hobbydetektive versuchten.

Um 10:30 ist Treffpunkt beim VK-Haus. Viele sind schon früh aufgestanden, damit sie rechtzeitig am Abholort erscheinen konnten. Während wir auf den Bus warten, gibt es Gipfeli. Julienne begrüsst uns offiziell zum Leitungsweekend und auch der Busfahrer stellt sich, nach dem alle eingestiegen sind, kurz vor. Wir fahren nach Eich am Sempachersee, wo für uns im Restaurant des Seehotels Sonne ein Mittagessen reserviert wurde.

Dank der guten Verkehrslage und der Tatsache, dass für die Fahrt genügend Reservezeit eingeplant wurde, sind wir zu früh in Eich. Ein Grossteil der Gruppe vertreibt sich die Zeit auf den Bänken oder auf dem Steg am Seeufer; ein kleinerer Teil setzt sich gleich ins Restaurant, um ein erstes Getränk zu geniessen. Anschliessend geniessen wir alle zusammen unser Mittagessen, bevor wir den Bus für die Weiterfahrt ins Emmental entern.

Im Emmental, genauer gesagt in Trachselwald, erwartet uns ein Fahrzeugwechsel. Julienne hat für uns eine Planwagen-Fahrt durchs Emmental gebucht. Juhui! Wir teilen uns auf die zwei Planwagen auf; beide werden von je zwei Pferden gezogen. Die Fahrt wird circa eineinhalb Stunden dauern. Auf dem Weg bestaunen wir die Landschaft, rätseln über die Farben von Kuhköpfen und vertiefen uns in spannende Gespräche. Vor einem steilen Hang werden wir gebeten, auszusteigen und den Hang selber hoch zu laufen, da die Pferde nicht stark genug wären, den beladenen Wagen hochzuziehen. Nach dieser sonnigen Aussichtstour landen wir wieder am Abfahrtsort.

Bei diesem handelt es sich um das Haflingerzentrum Trachselwald. Wir können unsere Sachen deponieren und werden in die „Emmentaler Spiele“ eingeführt. In 3er- und 4er-Gruppen beweisen wir uns in verschiedenen Disziplinen, die Wertung erfolgt aber für jeden einzelnen Sportler separat. Die Disziplinen sind richtig abwechslungsreich: Von Krikett und Kegeln über Pingpong-Ball-zerschmettern und Nageln bis zu Armbrust- und Blasrohrschiessen sowie Hufeisenwerfen ist alles vertreten. Die Zeit vergeht wie im Flug und entsprechend schnell meldet sich der Hunger. Nach der Siegerehrung machen wir es uns am Tisch gemütlich und geniessen das feine Grillfleisch und das breite Angebot an Salaten.

Zum Schlafen begeben wir uns nach Sumiswald ins Rekrutierungszentrum. Wer will, darf bereits schlafen gehen, für alle anderen bieten sich einige Bars im Dorf an. Ebenfalls steht uns ein Töggelikasten im Rekrutierungszentrum zur Verfügung.

Am nächsten Morgen heisst es wieder früh aufstehen. Nach dem Frühstück im obersten Stock reisen wir mit dem Car nach Bern. Beim Zytglogge-Turm werden wir von einer Mordkommissarin empfangen. Sie braucht unsere Hilfe bei der Aufklärung des Mordfalls einer jungen Frau. Es gilt, Täter, Motiv und Tathergang ausfindig zu machen und der Zentrale telefonisch mitzuteilen. Tatsächlich finden 3 von 4 Gruppen den richtigen Täter, die schnellste dieser Gruppen darf ihn festnehmen. Nach der Auflösung stellen sich die Schauspieler vor und verabschieden sich dann auch schon.

Wir gehen noch ein letztes Mal zusammen essen. Dieses Mal trifft es ein mexikanisches Restaurant in der Nähe des Bundeshauses. Es gibt gebratene Pouletstreifen, Salat und Kartoffeln. Gestärkt reisen wir wieder zurück nach Dachlissen und werden von da aus per VK-Bus wieder nach Hause gebracht.

Insgesamt durften wir ein sehr gelungenes Weekend mit vielen lustigen Situationen verbringen und werden bestimmt auch in Zukunft spannende Anekdoten liefern können! Julienne, Danke fürs Organisieren!

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