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die 1980er

Nach einer eher ruhigen Zeit in den Medien meldeten sich die Verkehrskadetten Albis im Jahre 1980 im Anzeiger zurück. In einem Artikel vom 28. Juni wird Hans-Jörg Federer gedankt, der „[…] während 10 Jahren als Präsident zahllose Stunden seiner Freizeit geopfert und damit – mit seinem Mitarbeiterstab zusammen – massgebend zur heutigen Blüte der Abteilung beigetragen [hat]. […] Ein besonderes „Dankeschön“ geht auch an seine Gemahlin, Cécile Federer, die während dieser 10 Jahre im Hintergrund stets viel für die VKA gearbeitet hat.“

Es steht um dem Verein zu diesem Zeitpunkt relativ gut, sicher besser als bei der Gründung, wenn man die Finanzen oder das Material betrachtet, obwohl die Entlohnung ein grosser Posten der Aufwandseite darstellte. Eher seltsam erscheint daher die Tatsache, dass anfangs der 1980er Jahre Kadetten en masse gesucht wurden. Besonders die Neuerschliessung des Freiamtes brachte eine Welle von Aufforderungen zum Beitritt mit sich. Vielleicht war diese Ausdehnung auch ein Muss, da die Flut von Einsätzen so gross und das Potential im Säuliamt etwas erschöpft war.

Fest steht auf jeden Fall, dass sich die Verkehrskadetten etabliert haben. Nicht umsonst verdankt der damalige Chef der KaPo Zürich den Dienst der Kadetten und will oder kann in Zukunft nicht mehr auf diese verzichten.

Mit einem Bericht im August im Affolter-Anzeiger machte man dann noch weiter Werbung. In den damaligen Räumlichkeiten der Seidenweberei Näf bildete Christian Blaser von der KaPo die angehenden Verkehrskadetten in allen Belangen aus. Auch der amtierende Präsident Hanspeter Krieg (seit 1980) zeigte sich in der Öffentlichkeit und nahm so aktiv am Vereinsleben teil, als die Verkehrskadetten Ende Oktober auf dem Kronenplatz die Chilbi simulierten. Der mediale Höhepunkt bildete eine Serie des Anzeigers des Bezirkes Affoltern mit ihrer Serie über Vereine im Bezirk im August 1983. Besonders die Vielfältigkeit des Vereines mit Kursen, Weekends und sonstigen Aktivitäten wird den Nachwuchssorgen entgegen gehalten, die noch nicht abrissen. Der zunehmende Individualismus und das leistungsorientierte Leben sind auch in Zukunft starke Komponenten, die den Verein immer wieder beschäftigen sollten.

Doch an der GV im Jahre 1985 wurde ein Lichtblick erkennbar, als man die geleisteten Einsatzstunden auf 4462 beziffern konnte, was eine Steigerung von fast 70% entsprach. Auch an diesem Anlass wurde rochiert: Peter Weiss übergibt das Amt des Einsatzleiters Richard Kägi. Zudem wurde Hansruedi Bircher für seine 10-jährige Mitarbeit geehrt. Der Erfolg scheint anzuhalten, als sich an der Generalversammlung im folgenden Jahr der Präsident, der Einsatzleiter und der Ausbildungschef entzückt zeigen und nur Gutes zu berichten hatten.

Mit der Zeit waren allmählich so viele Verbindungen geschaffen und damit eine rege Kommunikation aufgebaut worden, dass man anderen Abteilungen aushalft, wenn diese knapp an Mann waren. Doch man soll dabei nie den eigenen Garten vergessen, nicht dass er zu wuchern beginnt und ausser Kontrolle gerät.